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Rückblick - Russisches "Jolka"-Fest zur Begrüßung des neuen Jahres

Jolkafest bei uns

Alle Jahre wieder kommt auch in unsere Schule das russische Neujahrsfest. Die Unterstufenklassen kennen mittlerweile die Figuren und Symbole des Festes und strahlen beim Feiern. Was die Geschichte des Festes angeht, ist interessant zu wissen, dass man in den ehemaligen Sowjetrepubliken kein Weihnachtsfest feierte, da die kommunistische Regierung dies untersagte. Man führte als Alternative das Jolkafest ein, welches in jeder Schule und jedem Kindergarten gefeiert wurde. Der religiöse Charakter war somit abgeschafft.

Die Zeiten ändern sich und so wird nach Perestrojka Christi Geburt wieder von Jahr zu Jahr am 7. Januar gefeiert. Jedoch wollen die Russen sich nicht von dem Jolkafest trennen. So kommen Ded Moros (Väterchen Frost) und seine Enkelin Snegurotschka in der Neujahrszeit zu den Kindern aus der Stadt Weliki Ustjug im äußersten Nordosten der Oblast Wologda. Dort befindet sich eine kunstvoll mit Holzschnitzereien geschmückte Residenz von Ded Moros. Ded Moros findet auch für uns Zeit und Geschenke für unsere Schüler. Jedoch bekommt man die Geschenke, russische Süßigkeiten und Backspezialitäten nur, und erst dann, wenn man in der Sprache eine Szene, ein Gedicht vorgetragen, ein Lied vorgesungen, oder eine Geschichte erzählt hat. Natürlich werden auch Ded Moros und seine Enkelin von unseren Schülern dargestellt, dies ist auch schon zur Tradition in unserer Schule geworden.

I. Baumbach

Jolka Fest3

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Jolka Fest5

Erstellt: Sonntag, 11. Februar 2018 20:21

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