aktuell_box

AKTUELL


Waldorfschüler pflanzen Bäume in Burla 

Gehölze säumen dank starker Unterstützung nun den Jakobsweg am Milchviehstall der Agrargenossenschaft Burla

Obstbaumpflanzung

Erst wurden die zarten Bäume aufgeteilt und dann in die Erde gesetzt. Foto: Roland Haremsa

Burla. Ein umgewandeltes Zitat besagt: Jeder Schüler sollte in seinem Leben einmal einen Baum einpflanzen. Genau dies geschah vor wenigen Tagen vor dem Milchviehstall der Agrargenossenschaft Burla in der Gemeinde Hörselberg-Hainich.

 Durch eine Initiative der Jagdgenossenschaft Sättelstädt-Sondra unter Leitung von Jagdvorsteher Bernhard Mitterbacher wurden finanzielle Mittel bereitgestellt, um eine Obstbaumbepflanzung am ökumenischen Pilgerweg, dem Jakobsweg, in der Nähe vonBurla zu ermöglichen. Schnell wurden andere Partner mit ins Boot geholt. Auf einer freien Fläche vor dem neuen Milchviehstall in Burla gab Agrar-Geschäftsführer Florian Andersek grünes Licht für eine Bepflanzung. Der Projektleiter Thomas Penndorf vom "LebensgutCobstädt – Drei Gleichen" stellte die Obstbäume zur Verfügung und bereitete mit seinen Mitarbeitern die Erdlöcher vor.

Für die eigentliche Bepflanzung wurde eine zweite Klasse der Freien WaldorfschuleEisenach mit ihrem Lehrer Rolf Schneider gewonnen. 23 Schüler mit Lehrern und Elternteilen gingen sofort zu Werke und pflanzten verschiedene Obstbäume alter Obstsorten (Apfel, Birne, Kirsche und Pflaume) nach einer kurzen Anleitung durch Thomas Penndorf. Bei der Pflanzaktion halfen auch Herr Mitterbacher und Herr Andersek sowie Helfer vom "Lebensgut Cobstädt" mit. Wer Durst hatte, konnte von verschiedenen Apfel-und Birnensäften probieren die ebenfalls angeboten wurden. An der finanziellen Absicherung beteiligten sich auch die Gemeinde Hörselberg-Hainich. BürgermeisterBernhard Bischof ermöglichte mit einem Geldbetrag das Vorhaben. Unternehmen aus dem Gewerbe- und Industriegebiet Sättelstädt gaben eine erhebliche Summe. Die Agrargenossenschaft übernimmt die Mäh- und Bewässerungskosten und M. Mitterbacher sorgt für einen fachgerechten Baumschnitt. Übrigens bekam jeder gepflanzte Baum einen Namen von den Schülern, die ihn auch eingepflanzt haben. Sicher wird in den nächsten Jahren jeder mal nachschauen, wie sich sein Bäumchen entwickelt hat. 

 

Roland Haremsa / 04.11.16 / TA